Hypnoskop

Hypnoskop

Das Hypnoskop war ein Apparat, der Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde, um die Hypnotisierbarkeit von Probanden zu testen.
Es war im Grunde ein "mechanischer Hypnose-Test".

Das Hypnoskop bestand aus mehreren Magneten in einem Kasten und einer Öffnung, in die die Versuchsperson einen Finger stecken konnte.

Anhand der Empfindungen, die die Versuchsperson dann in ihrem Finger verspürte, glaubte man einschätzen zu können, wie gut oder schlecht sie hypnotisierbar war.

Der Einsatz von Magneten zeigt klare parallelen zum Mesmerismus. Franz Anton Mesmer setzte ebenfalls Magnete ein, um Tranceartige zustände zu erzeugen (zu seiner Zeit war der Begriff "Hypnose" noch nicht geprägt, man geht aber allgemein davon aus, dass Mesmer mit seinen Techniken intensive hypnotische Trancezustände erzeugte). Auch Mesmer baute Aparaturen, deren Zielsetzung es war, bestimmte Effekte zu erzeugen.

Vermutlich kannte der Entwickler des Hypnoskops, Gustav Wilhelm Geßmann die Arbeiten Mesmers und versuchte, eine neuzeitlichere Variante von Mesmers Apparaturen zu schaffen bzw. auf der Basis des Magnetismus das alte "Rätsel" der unterschiedlichen Hypnotisierbarkeit verschiedener Menschen zu lösen.

Es ist nicht auszuschließen, dass das Hypnoskop einen gewissen Erfolg hatte, da es tatsächlich häufig zu beobachten ist, dass sehr gut hypnotisierbare Probanden wirklich erkennbar auf Magnetfelder reagieren und diese regelrecht "erspüren" können. Das heißt, ein besonders gut hypnotisierbarer Proband fühlte vielleicht tatsächlich ein starkes Kribbeln im Finger, wenn er diesen in das Hypnoskop steckte.

Allerdings ist eine Sensibilität für Magnetfelder kein garantiertes Zeichen für leichte Hypnotisierbarkeit und eine mangelnde Sensibilität ebenfalls kein definitives Zeichen für schlechte Hypnotisierbarkeit. Hinzu kommt noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele Probanden schon allein aufgrund des Placebo-Effektes etwas im Finger verspürten, nur weil sie erwarteten, gleich etwas zu spüren.

Zu prüfen wäre ob eine Apparatur ganz ohne Magnete, in die ein Proband den Finger stecken kann und von der ihm gegenüber behauptet wird, sie enthielte Magnete nicht identische Ergebnisse bringen würde wie ein mit Magneten bestücktes Hypnoskop.

In der Summe kann also davon ausgegangen werden, dass das Hypnoskop eine eher praxisuntaugliche Apparatur war, die über den Status einer Spielerei nie hinauskam. Die Tatsache, dass heute keine (der Redaktion bekannten) Hypnoskope mehr eingesetzt werden obwohl diese relativ leicht zu bauen wären spricht ebenfalls dafür, dass das Hypnoskop keinen zuverlässigen Praxisnutzen für die Hypnose bringen konnte.

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