Das morphogenetische Feld

Morphogenetisches Feld

Das morphogenetische Feld

Das morphogenetische Feld ist ein hochinteressanter Theorieansatz zur Erklärung einer Vielzahl paranormaler Phänomene.

Da wir im Rahmen der Hypnose-Ausbildung immer wieder auf das morphogenetische Feld angesprochen werden und es auch als Erklärungsansatz für einige Phänomene wie Reinkarnationstherapie oder PSI-Wahrnehmungen dienen kann, möchten wir an dieser Stelle einmal detaillierter darauf eingehen.

Beim morphogenetischen Feld handelt sich um eine Art allumfassendes Bewusstseinsfeld, aus dem Informationen aufgenommen werden können, das aber auch als mentale Verbingungsebene zwischen zwei oder mehr Menschen dienen kann.

Einige typische Beispiele für Begebenheiten, die mittel Hilfe der Theorie des morphogenetischen Feldes erklärt werden könnten:

  • Eine Mutter spürt aus über 1000 km Entfernung, dass es ihrem Kind schlecht geht.
  • Ein Hund spürt, dass sein Herrchen nach hause kommt und reagiert erkennbar obwohl das Herrchen noch einige Kilometer vom Haus weit ist und es keine erklärbaren Zeichen gibt, woran der Hund erkennen könnte, dass das Herrchen gleich nach hause kommen wird.
  • Sie selbst denken an eine Person und in diesem Moment klingelt das Telefon und eben diese Person ruft sie an.
  • Ein Mann hat zwei mal 6 und einmal 5 Richtige im Lotto in Folge.

Wie kann lassen sich solche Begebenheiten erklären? Ist das alles nur Zufall oder steckt vielleicht doch eine tiefergehende Systematik dahinter. Eine Vielzahl von Experimenten und Forschungen auf diesem Gebiet legt nahe, das der Zufall allein als Begründung nicht ausreicht und dass in einigen Fällen tatsächlich eine höhere Logik hinter den Beobachtungen stehen muss.

Das morphogenetische Feld ist deshalb ein besonders interessanter Erklärungsansatz, weil es die Physik mit der Spiritualität vereint und eine Basis bietet, die es auch wissenschaftlich geprägten Betrachtern erlaubt, sich dem Thema rational anzunähern. Aktuelle Thesen aus der Quantenphysik bieten eine solide Grundlage für die Glaubwürdigkeit dieses Modells und untermauern es mit immer neuen beeindruckenden Beobachtungen.

Das morphogenetische Feld (manchmal auch "morphisches Feld" genannt) kann man sich als eine Art Energiefeld vorstellen, das alles Umgibt und das alle Materie und alles Bewusstsein miteinander verbindet.

Der Begriff "morphogenetisches Feld" geht auf den britischen Biologen Rupert Sheldrake zurück, der sich um seine Erforschung besonders verdient gemacht hat, aber auch schon der schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung beschrieb mit seinem "kollektiven Unbewussten" ein ganz ähnliches Modell.
Auch aus dem frühen Hinduismus und Jainismus, die zu den ältesten Religionen der Welt gehören sind Lehren von einem allumfassenden Bewusstseinsfeld bekannt, mit dem jedes Einzelbewusstsein verknüpft ist.

Man kann sich das morphogenetische Feld am einfachsten als eine Art Bewusstseinsenergie vorstellen, die alles Wissen der Menschheit beinhaltet und die alles Geschehene jederzeit überall hin transportiert.
Mit Hilfe des morphogenetischen Feldes erklären einige Forscher z.B. Hellsichtigkeits-Phänomene.

Wenn man sich einmal vorstellt, dass eine Energie, die alle Informationen über alles was im Universum geschieht aufnimmt, speichert und jederzeit überall verfügbar macht, dann bedarf es im Grunde nur eines Sender bzw. Empfängers, der auf die Frequenz dieses Feldes eingestellt ist, um gewünschte Informationen abzurufen oder zu übermitteln. Was sich im ersten moment sehr phantastisch anhört wird von vielen Menschen, die mit Trance arbeiten schon lange als gelebte Realität akzeptiert.

Morphogenetisches Feld und Gehirn

Schon seit Jahrzehnten existiert eine Vielzahl von Theorie, dass das menschliche Gehirn in der Lage ist, sich gezielt in das morphogenetische Feld "einzuloggen", um Informationen daraus abzurufen (also eine Art "Hellsichtigkeit") und dass hierfür bestimmte Bewusstseinszustände besonders dienlich sind.

Besonders bekannt sind in diesem Zusammenhang die "Samadhi-Meditation", aber auch andere Meditationstechniken, die von buddhistischen Mönchen oder indischen Yogis praktiziert werden und denen nachgesagt wird, dass sie die "Erleuchtung" bzw. ein besonderes Wissen bringen, das dem Durchschnittsmenschen nicht zugänglich ist.

Hierbei kommt immer wieder die Frage auf ob ein bestimmtes Gehirnareal oder eine besondere Gehirnaktivität dafür verantwortlich sind, dass manche Menschen hellsichtige oder telepathische Tendenzen entwickeln.

Mit Hilfe der technischen Ausstattung, die uns aus der Hypnose-Forschung zur Verfügung steht, forscht auch die Forschungsabteilung von TherMedius® regelmäßig an diesem Thema und hat in diesem Zusammenhang schon einige interessante Beobachtungen gemacht.

Die bisherigen Beobachtungen medial veranlagter Menschen mittels EEG haben Hinweise ergeben, dass ein Kontakt zum morphogenetischen Feld bzw. das Abrufen "paranormaler" Informationen in engem Zusammenhang mit bestimmten Gehirnwellenaktivitäten in bestimmten Frequenzbereichen (z.B. Alpha / Theta) stehen.

Dies passt gut zu der Theorie, dass bestimmte Meditationstechniken förderlich für die Entwicklung paranormaler Fähigkeiten sein können, denn die beobachteten Aktivitätsmuster decken sich zu einem großen Teil mit Aktivitätsmustern, die auch bei Menschen mit sehr großer Meditationserfahrung zu beobachten sind. Interessant ist, dass die Hypnose eine Art "Abkürzung" auf dem Weg in diese Zustände darzustellen scheint, dass man mit Hilfe von Hypnose also Bewusstseinszustände erzeugen kann, die ansonsten nur mit jahrzehntelangem Meditationstraining erreichbar sind.

Zudem kam es auch im Rahmen der regulären Hypnose-Ausbildung schon desöfteren zu unerwarteten parapsychologischen Wahrnehmungen bei Teilnehmern (z.B. wiederholtes Vorhersehen bestimmter Begebenheiten, Wahrnehmung von überprüfbaren Fakten in hypnotischer Trance), was die Theorie, dass die Hypnose in einen Bewusstseinszustand führen kann, in dem Kontakt mit dem morphogenetischen Feld aufgenommen werden kann stützt.

Morphogenetisches Feld und Hypnose

Viele Menschen, die mit dem morphogenetischen Feld arbeiten, um Informationen daraus zu empfangen oder Wünsche bzw. Bitten hineinzusenden, gehen davon aus, dass der beste Zugang zum Feld in Trance zu erreichen ist.

Die Hypnose wird also regelmäßig als Zugang zum morphogenetischen Feld genutzt und schon viele Anwender haben bestätigt, dass sich dadurch verblüffende Effekte erzielen lassen. So kam es schon vor, dass Anwender Bitten wie "Ich wünsche mir einen besseren Job" ins Feld schickten und schon nach sehr kurzer Zeit bekamen sie ein Stellenangebot, mit dem sie garnicht rechneten. Wie das vonstatten geht kann niemand genau erklären, aber die Effekte, die durch eine solche Arbeit erzielt werden können sind in vielen Fällen zu deutlich, um sie einfach als Zufall abzutun.

Morphogenetisches Feld und Intuition

Manche Menschen haben eine unglaublich gute Intuition. Ein fast untrügliches Gespür dafür, was geschehen wird. Sie ahnen schon im Vorfeld, wenn etwas bestimmtes passiert und sie spüren, wenn ein guter Freund oder ein Familienmitglied ihre Hilfe braucht. Woher beziehen diese Menschen ihre Intuition? Woher bekommen sie die Informationen, die in vielen Fällen so zuverlässig sind, dass sie praktisch nie daneben liegen? Eine Möglichkeit wäre, dass ihr Unterbewusstsein eine besonders gute Verbindung zum morphogenetischen Feld besitzt und sie mit Informationen versorgt, die für sie von Interesse sind. Wie eine Richtantenne konzentriert es sich auf Sachverhalte, die für den Betreffenden eine Rolle spielen und bringt ihm diese ins Bewusstsein, wenn es das für notwendig hält. Anders ist es manchmal kaum erklärbar, warum manchen Menschen Dinge fühlen, die sie eigentlich nicht wissen können. Sie nehmen die Informationen aus einer Quelle auf, die mit dem normalen Bewusstsein nicht zugänglich ist. Diese Tatsache könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich das morphogenetische Feld auf einer höheren (oder wahlweise auch "tieferen") Bewusstseinsebene befindet, die nur in bestimmten Bewusstseinszuständen erreichbar ist. Menschen, deren Unterbewusstsein stark ausgeprägt ist können dadurch eine Art natürlichen Kontakt herstellen, der keiner weiteren Anstrengungen bedarf. Das könnte Hellsichtigkeit erklären, aber auch bedeuten, dass ein "ganz normaler Mensch" mit entsprechender Übung im erreichen spezieller Bewusstseinszustände die selbe Hellsichtigkeit erreichen könnte wie jemand, der diese schon von Natur aus besitzt.

Ein Experiment mit dem morphogenetischen Feld

Wenn Sie selbst einmal ausprobieren möchten ob Sie auf das morphogenetische Feld Zugriff nehmen können, dann wählen Sie doch einmal einen Menschen aus, von dem Sie schon länger nichts gehört haben. Kein zu weit entfernter Mensch, sodass es nicht allzu unwahrscheinlich ist, dass er sich von sich aus einmal melden könnte (also zu anfang nicht gleich den im Streit ausgewanderten Cousin in Australien sondern vielleicht eine gute Freundin, die sich ein paar Wochen nicht mehr gemeldet hat) und denken Sie einmal konzentriert an diesen Menschen. Stellen Sie sich ihn vor ihrem inneren Auge bildlich vor und sagen Sie ihm in Gedanken "Melde Dich bei mir!". Seien Sie nicht zu hektisch damit. Wiederholen Sie die Übung in regelmäßigen Abständen (vielleicht 3 Mal am Tag) und warten Sie ab, was geschieht. Wenn sich dieser Mensch meldet, dann fragen Sie ihn, was ihn dazu bewegt hat und wann genau er auf die Idee gekommen ist, Sie anzurufen. Wir haben dieses Experiment selbst schon mehrfach durchgeführt und die Ergebnisse waren zum Teil absolut verblüffend. Teilweise hat es weniger als eine Stunde nach dem "Senden" gedauert bis die jeweilige Person sich meldete. Es hat sich auch gezeigt, dass Menschen, die solche Übungen öfter durchführen mit der Zeit immer bessere Erfolge verzeichnen können und dass diese Art der Kommunikation mit dem morphogenetischen Feld sich immer mehr in ihr normales Denken und ihren Alltag integriert - das heißt, sie müssen nicht mehr gezielt senden sondern ihr Unterbewusstsein tut das von allein und das morphogenetische Feld reagiert zum Teil schon auf kleinste Reize wie beispielsweise ein Thema, mit dem sie sich gedanklich beschäftigen und sendet entsprechende Menschen und Gegebenheiten dazu.

Morphogenetisches Feld und Reinkarnation

Für Anhänger der Reinkarnationstheorie ist das morphogenetische Feld eine der stärksten Gegen-Theorien. Denn wenn es ein allumfassendes Bewusstseinsfeld gibt, das alle Informationen der Welt speichert und auch wiedergeben kann, dann könnte das bedeuten, dass man in einer Rückführung garnicht Erlebnisse aus einem eigenen früheren Leben sondern vielleicht aus dem Leben einer völlig fremden Person sieht, in deren Erinnerung man sich "einklinkt". Auf die Frage, warum dann manche Erinnerungen so gut zum derzeitigen Leben passen könnte man entgegnen, dass das Unterbewusstsein die Erinnerungen einer Person ausgesucht haben könnte, die in ihrer energetischen Struktur aufgrund ihrer Erlebnisse eben sehr gut zur rückgeführten Person passt. Ebenso könnte man anführen, dass manche Erinnerungen an frühere Leben auch so überhaupt keine logische Verbindung zum jetzigen Leben zu haben scheinen, was man eben damit begründen könnte, dass der Rückgeführte sich in die Erinnerungen einer zufälligen Person eingeloggt hat, die weder persönlich noch in ihrer gesamten Struktur irgendwelche Gemeinsamkeiten mit ihm hat. Damit wäre eine Möglichkeit geschaffen, zu erklären, warum manche Erinnerungen an frühere Leben so realistisch und im Zweifel sogar überprüfbar sind, aber somit wird der alleinige Beweis einer Nachprüfbarkeit solcher Erinnerungen aufgrund historischer Fakten ein gutes Stück weit entkräftet, denn es besteht mittels des morphogenetischen Feldes nun eine Möglichkeit für eine Erklärung auch ohne dass eine Seelenwanderung und Reinkarnation stattfinden muss. Solche Thesen werden von vielen Wiedergeburtsanhängern schlichtweg ignoriert und als zu weit hergeholt abgetan, aber wenn man einmal genauer hinterfragt, warum sie so sicher sind, dass es sich bei den Erinnerungen in Rückführungen um tatsächlicher Erinnerungen dieser Seele handelt, dann geht die Begründung zumeist nicht über ein "Weil es sich halt so intensiv und echt anfühlt" hinaus, was aus wissenschaftlicher und auch hypnotischer Sicht natürlich relativ schwammig ist, denn eine hypnotische Illusion wie bspw. das Sehen eines rosa Elefanten, der durch den Raum schwebt fühlt sich für den Probanden in diesem Moment auch absolut intensiv und echt an. Zugegeben, ein etwas übertriebender Vergleich, aber inhaltlich durchaus korrekt.

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