Zwänge bzw. Zwangserkrankungen / Zwangsstörungen können verschiedene Ursachen haben. Vor einer Behandlung mit Hypnose ist deshalb unbedingt diagnostisch abzuklären, welchen Ursprung eine Zwangsstörung hat.
Während Zwangsstörung mit psychotischer Ursache sowie Zwänge, die aufgrund einer anankastischen (zwanghaften) Persönlichkeitsstörung auftreten nicht oder nur sehr bedingt mit Hypnose behandelbar sind (hierfür ist Expertenwissen im Bereich Psychosen / Persönlichkeitsstörungen erforderlich), sind Zwänge, die im klassisch psychotherapeutischen Jargon als "neurotisch" bezeichnet werden oftmals sehr gut und effizient mit Hypnose behandelbar.
Da Zwänge häufig mit einer zugrundeliegenden Angst korrespondieren, lehren wir ihre Behandlung im Rahmen der Hypnose-Ausbildung von TherMedius ® im Rahmen des Ausbildungsmoduls Ängste und Phobien.
Die Behandlung von Zwangserkrankungen sollte nur durch einen Behandler mit Heilerlaubnis (z.B. als Heilpraktiker, Arzt oder Psychotherapeut) durchgeführt werden. Dennoch steht es auch Nichtmedizinern (Lebensberater, Coaches) offen, an der Fachfortbildung Hypnose bei Ängsten und Phobien teilzunehmen, um ihr diagnostisches Wissen zu erweitern und Risikoklienten mit pathologischen Störungen frühzeitig zu erkennen und an einen Spezialisten weiterzuleiten.
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