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 | e: Katathymes Bilderleben |
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Katathymes Bilderleben (Grundstufe)
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Das katathyme Bilderleben (KB), ist auch als Symboldrama bekannt.
Die Katathym- imaginative Psychotherapie (KIP) hat eine hohe Anerkennung in verschiedensten Heilberufen, es ist ein therapeutisch sehr effektives Verfahren, das mit der "Tagtraumtechnik" arbeitet. Die Wirksamkeit der Methode ist in der Behandlung von Neurosen, psychosomatischen Erkrankungen, posttraumatischen Belastungsstörungen sowie in der Bearbeitung von charakterneurotischen Störungen wissenschaftlich nachgewiesen.
Entwickelt wurde das katathyme Bilderleben von dem Psychoanalytiker Hanscarl Leuner (geb. 1918, gest. 1996), der sich in seinen Forschungen mit Möglichkeiten befasste, Imaginationen für therapeutische Zwecke einzusetzen. Er unterzog dabei die tiefenpsychologische Symbolik und die Archetypenlehere (nach Freud, bzw. Jung) einer experimentellen Nachprüfung. Im Verlauf der Experimentalreihe wurde deutlich, dass die mit "neurotischen" Patienten durchgeführten Tagtraumsitzungen eine überraschende, tiefgehende therapeutische Wirkung entfalteten. Grundlegungen, Methoden und Ergebnisse der Therapie wurden 1955 von Hanscarl Leuner unter dem Namen "Katathymes Bilderleben" publiziert und seitdem weiterentwickelt.
Das KB ist ein diagnostisch-therapeutisches Instrument zur Aufdeckung unbewusster Konflikte, zur Entfaltung der eigenen Kreativität, Ressourcenmobilisierung bis hin zur Befriedigung archaischer Bedürfnisse. Mit der Technik der Grundstufe des KB in Trance können vollwertige Behandlungen mit begrenzten Zielen und zur Unterstützung weiterer aufdeckender Therapien durchgeführt werden. Das KB ist ein methodisch übersichtliches, leicht erlernbares praktisches Verfahren. Es ist hervorragend geeignet zum Einsatz bei der Lösung von Alltagsproblemen sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten, Stottern, Ängsten, Phobien, Wut, Hemmungen, schwach entwickeltem Selbstvertrauen, Verhaltensstörungen bei Kindern u. Jugendlichen, etc.
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Praktische Anwendung des katathymen Bilderlebens
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Praktische Anwendung
Nach einer kurzen gezielten Tranceeinleitung, die eine psychophysische Umstellung beim Klienten bewirkt und die Aufmerksamkeit auf innerpsychische emotionale Prozesse lenkt, schlägt der Therapeut ein Motiv vor, z. B. einen Bach, eine Bergwanderung, oder ein Haus. Dadurch werden aktuelle Stimmungen, bewusste und unbewusste Konflikte sowie Ressourcen im Sinn der prozessualen Aktivierung angesprochen und zur Entfaltung in Bildern, Szenen und Geschichten angeregt. Innere Befindlichkeiten und Muster aus dem „unbewußten Gedächtnis“ werden durch diesen Primärprozess mobilisiert und gleichzeitig bearbeitet, d.h. in symbolisch verdichteter Form dargestellt.
Im Unterschied zu den Nachtträumen beschreibt der Tagträumer aktuell, was er beobachtet, erfährt und was sich vor seinem inneren Auge abspielt: was er fühlt, tastet, hört, riecht, oder schmeckt. Insofern vermittelt die Imagination im Sinne der KIP ein umfassenderes Erlebnis als eine blosse Visualisierung. Entsprechend kann der Therapeut im Dialog mit dem Patienten diesen während des Imaginierens begleiten: Er kann ihn vor zu grosser Angst schützen, ihn durch empathisches Verstehen zu weiterer Exploration anregen, ihn in der Konfrontation mit Konfliktmaterial unterstützen sowie mit Hilfe „Hilfscharaktern“ und von Probehandeln zu neuen Verständnis, Verhaltensweisen und Beziehungserfahrungen ermutigen.
Im Unterschied zu anderen Visualisierungstechniken zeichnen sich die katathymen Imaginationen dadurch aus, dass sie nicht nur optische Eindrücke plastisch vor Augen führen, sondern grundsätzlich alle Sinnesmodalitäten umfassen und sich in inneren Handlungsvollzügen von Tagtraumcharakter entfalten. Durch vorherige Tranceeinleitung beim Klienten, kommt es zu einer kontrollierten Regression und Lockerung der kognitiven Abwehr.
Das Beiwort „katathym“ verdeutlicht den zentralen Punkt der Methode: die inneren Vorstellungen enstehen „aus dem Gefühl heraus“, werden also nicht willentlich gesteuert. Für den Umgang mit diesen Gefühlen hält das KB eine Vielzahl gut lernbarer therapeutischer Interventionen bereit.
Auf der Bildebene des Tagtraums kommen neben der aktuellen Befindlichkeit des Patienten u.a. seine Wesenszüge, Verhaltenseigentümlichkeiten, Ressourcen, Motivationsstrukturen und zentralen unbewussten Beziehungskonflikte symbolisch zur Darstellung. Die "Katathym Imaginative Psychotherapie" bietet zudem eine Förderung und Anregung der Symbolisierungsprozesse an. Dies ist eine Voraussetzung für positive Änderungen der Persönlichkeitsstruktur sowie der Integration des innerlich neu Erlebten in den Alltag des Klienten (Transfer).
Für eine Vielzahl von psychosomatischen Erkrankungen bietet das Verfahren schonende und effektive Behandlungsansätze – auch in Kombination mit anderen Methoden (Hypnoanalyse, Coaching, etc.). Neben der gezielten Einzeltherapie eignet sich die Tagtraumtechnik auch für die Paar-, Familien- und Gruppentherapie sowie für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Bei bestimmten Berufsgruppen (z. B. Dipl.-Psychologen) ist eine therapeutische Anerkennung durch Krankenkassenleistungen möglich.
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Inhalte der Fortbildung
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Einführung in die Grundlagen des kat. Bilderlebens (nach H. Leuner)
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Überblick über die Symbolik der Grundstufenmotive: Wiese, Berg, Quelle, Wald, Bach/Fluß, Haus
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Der Blumen-, oder Baumtest
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Anwendungsprinzipien der Grundstufe
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Setting während einer KB-Sitzung
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Möglichkeiten und Grenzen des KB mit Indikationen und Kontraindikationen
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Verbalisierung von emotionalen Inhalten
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Umgang mit Verhinderungsmustern und Abwehrfunktionen
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Anbieten von Lösungsstrategien und „Helfern“
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Tranceeinleitungen für das katathyme Bilderleben
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Demonstration einer KB-Sitzung
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Einführung in die Bedeutung der archetypischen Symbolik nach Jung
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Praktische Übungen und Anwendungen
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Wozu sind Sie nach diesem Seminar in der Lage?
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Dieses Seminar richtet sich in erster Linie an alle therapeutisch arbeitenden Menschen (Heilpraktiker, Entspannungs-, Körper-, Energie- und Atem- und Psychotherapeuten, Ärzte usw.), die das Katathyme Bilderleben kennen lernen und Selbsterfahrungen mit dieser Methode sammeln möchten. Nach diesem Seminar sind Sie in der Lage die Grundsymbole des KB im therapeutisch-praktischen Einsatz gezielt einzusetzen bzw. mit anderen Methoden zu kombinieren. Sie verstehen die diagnostischen Symbolhintergründe der Motive und können Klienten mit dieser sanften und effektiven Trancetechnik bestmöglich helfen und behandeln!
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Häufige Fragen zur Ausb. Katathymes Bilderleben
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Nein, eine Heilerlaubnis ist keine Voraussetzung an dieser Fortbildung. Ebenso kann die Methode im Anschluss auch ohne Heilerlaubnis zu nichtmedizinischen Behandlungszwecken (Coaching, Beratung) eingesetzt werden. Ja, es handelt sich hierbei um ein therapeutisch sehr anerkanntes Verfahren mit einem hohen Bekanntheitsgrad in Fachkreisen. Ja, das katathyme Bilderleben und die Hypnose bzw. Hypnosetherapie harmonieren hervorragend, da sie sich beide auf imaginative Tranceerfahrungen stützen. Das katahyme Bilderleben wird von vielen Therapeuten auch als der tiefenpsychologische Part der Hypnotherapie angesehen. Ja, Sie können das katathyme Bilderleben direkt im Anschluss bei Ihren Klienten einsetzen. Diese Fortbildung ist offen für alle Neueinsteiger. Es sind keine Vorkenntniss in (z.B. in Hypnose) erforderlich.
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Seminardauer und Preis
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Die Fortbildung Grundstufe Katathymes Bilderleben dauert 3 Tage zum Preis von 499 €
Die nächste Fortbildung findet am 07.-09. August 2009 in Köln statt (siehe Terminübersicht).
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