Abnehmen
ADS / ADHS
Allergien
Ängste und Phobien
Automatisches Schreiben
Biofeedback
Blockadenlösung
Burnout-Syndrom
Charisma-Training
Entspannungs-Training
Essstörungen
Fibromyalgie
Flugangst
Golf-Coaching
Herpes
Hypnoanalyse
Hypnose-Anker
Konzentrationssteigerung
Migräne
Neurodermitis
Paartherapie
Phantasiereisen
Positives Denken
Prüfungsangst
Psychoimmunologie
Hypnosetherapie oder Hypnotherapie?
Filme über Psychotherapie und psychische Erkrankun
Alleskönner Hypnosetherapie?
Die falsche Vorstellung von Hypnose und Trance
Moderne Reinkarnationstherapie
ICD 10 und Hypnose
Blitzhypnose
Mesmerisierung
Verändert eine Hypnose-Ausbildung den Teilnehmer?
Was ist Hypnose?
Wie fühlt sich Hypnose an?
Braucht man für die Hypnose ein besonderes Talent?
Ist Hypnose gefährlich?
Hypnose und Parapsychologie
Das morphogenetische Feld
Hypnose im Alltag
Was ist Analytische Hypnose?
Direktive Hypnose
klinische Hypnotherapie nach Milton Erickson
Was ist Heilhypnose?
Selbsthypnose
Achtsamkeit in der Kommunikation
Das Unterbewusstsein - unendliche Weiten
Hypnose und Stimme - wie sollte ein Hypnotiseur sp
Tipps zur Hypnose-Ausleitung
Kontraindikationen für die Hypnose
Häufige Fragen aus der Praxis
Strahlungseinflüsse am Hypnosearbeitsplatz
Umgang mit gestressten / abgehetzen Klienten
Hypnose-Musik - ja oder nein?
Wie positioniere ich meine Hypnose-Praxis am Markt
Ein Hypnotiseur muss auch nein sagen können
Wie viele Sitzungen soll ich für eine Behandlung /
Hypnose als Entscheidungshilfe
Hypnose richtig präsentieren
Merkt der Klient, dass die Hypnose wirkt?
Wirkungssteigerung der Hypnose durch Einfühlen
Kann Kaffee die Hypnose stören?
Was tun, wenn eine Hypnose-Behandlung nicht anschl
Laktose-Intoleranz
Standortsuche - Die richten Räume für eine Praxis
Selbstschutz in der therapeutischen Praxis
SAD und Winterdepressionen
E-Zigarette zur Unterstützung der Rauchentwöhnung
Welche Einflüsse wirken auf eine Hypnosesitzung?
Artikel zur Hypnose-Forschung
TherMedius ®-Forschungsworkshops
Hypnose-Forschung interner Bereich
Wer darf Hypnose anbieten?
Berufsbezeichnungen bei Hypnose
Nichtmedizinische Hypnoseanwendungen
Was darf man mit welchem Seminar?
Kassenzulassung / Kassenabrechnung von Hypnose
Ist Hypnose Gewerbe oder freiberuflich?
Diplom-Hypnosetherapeut
Versicherung Hypnose
Werbung / Marketing
Hypnose in Deutschland, Österreich, Schweiz
Urteil zum Thema Praxismarketing
Milton-Modell
Leading und Pacing
Augenzugangshinweise / Eye Accessing Cues
Neurologisches Hintergrundwissen für die Hypnose
Frontallappen
Parietallappen
Temporallappen
Occipitallappen
Sensomotorischer Kortex
Cingulärer Gyrus (Gyrus Cinguli)
Limbisches System
Therapie-Lexikon
Analytische Hypnose
Aufdeckende Hypnose
Autogenes Training
Autosuggestion
Blitzhypnose
Direktive Hypnose
Gruppenhypnose
Hypnoanalyse
Hypnose
Hypnosetherapeut
Hypnosetherapie
Hypnotherapeut
Hypnotherapie
Hypnotiseur
Klassische Hypnose
Klinische Hypnotherapie
Mesmerisierung
Moderne Hypnose
Permissive Hypnose
Phantasiereise
Reinkarnationstherapie
Selbsthypnose
Suggestion
Systemische Hypnotherapie
Zudeckende Hypnose
Problemtrance

Problemtrance

Als Problemtrance bezeichnet man in der Regel einen Trancezustand, der sich von selbst ergibt, wenn ein Klient sich gedanklich in ein emotional stark besetztes Thema begibt.

Bittet man bspw. einen Klienten, an ein Thema zu denken, vor dem er große Angst hat, können sich schnell typische Angstsymptome ergeben und er begibt sich in einen vom eben noch vorhandenen "normalen" Wachzustand klar unterschiedlichen "Sonderzustand" (nämlich einen Zustand der Ängstlichkeit und des Gefesseltseins von den angstbehafteten Gedanken).

Hypnotherapeutisch kann nun dieser problembezogenen Sonderzustand als Basis für eine Hypnose-Induktion, ggf. aber auch gleich als Basis für eine zielführende hypnotische Intervention genutzt werden.





Ist eine Problemtrance eine hypnotische Trance?

Schwierig ist es, zu klären ob eine Problemtrance grundsätzlich als eine hypnotische Trance gesehen werden kann oder ob es sich dabei eher einen natürlich Automatismus handelt, er sich von der Hypnose deutlich unterscheidet.

Ist ein Mensch, der an ein emotional besetztes Thema denkt und dadurch ein auf dieses Thema fokussiertes bewusst sein hat automatisch tatsächlich in Trance?

Kann dieses Bewusstsein ohne weiteres als Überleitung in einen hypnotischen Zustand genutzt werden?

Hier stößt man schnell an Definitionsgrenzen, die nicht ohne weiteres lösbar sind. Gerade die Hypnotherapie nach Milton Erickson neigt dazu, Bewusstseinszustände, die auch nur im geringsten emotional besetzt sind sehr schnell als hypnotische Trance zu erklären, die aber weder vom Klienten, noch vom Therapeuten vollständig als Trance aakzeptiert werden, dass es sich einfach zu normal und alltäglich anfühlen und damit nicht dem entsprechen, was sich die Beteiligten unter Trance vorstellen.

Das heißt zwar nicht, dass sie prinzipiell keine Trance sind, aber in der Praxis erwartet ein Klient zumeist etwas mehr als "Denken Sie bitte einmal an Ihr Problem - So, nun sind Sie in Trance!"...

Gleichzeitig ist es auch nicht immer leicht, einen Klienten aus einem emotional negativ besetzten Zustand zu einer Lösung zu geleiten. Kann dieser Zustand mit dem etwas positives transformiert werden, kann die Behandlung für den Klienten letzten Endes mehr Schaden als Nutzen bedeuten.

Die Nutzung der Problemtrance will also gut überlegt sein und erfordert auch ein gewisses Repertoire an hypnotischen Interventionen, um dafür zu sorgen, dass sie tatsächlich einen Nutzen bringt und nicht nur ein Negativ-Erlebnis für den Klienten darstellt.

Es ist empfehlenswert, sie in ein durchdachtes Suggestionskonzept zu betten, das schon von Beginn an auf eine Lösung hinführt und die Problemtrance lediglich als Trigger für die für das Problem verantwortlichen Gehirnareale (Gedächtnis, Verhaltensmustersteuerung) sieht und auch Auswege bietet, die dafür sorgen, dass der Klient sich nicht in seinen Negativ-Emotionen "verfängt" und die Trance zu einem "Horror-Trip" wird.





9. Hypnose-Lexikon



Hypnosystemik
Johannes Heinrich Schultz