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Moderne Reinkarnationstherapie

Moderne Reinkarnationstherapie

In denTherMedius® Reinkarnationstherapie-Ausbildungen lehrt das TherMedius®-Institut einen zeitgemäßen Ansatz der Reinkarnationstherapie, der modernen Reinkarnationstherapie.

Die moderne Reinkarnationstherapie unterscheidet sich von vielen "klassischen" Ansätzen darin, dass sie sich nicht nur auf ein einzelnes spirituelles Erklärungsmodell konzentriert sondern wissenschaftlich offen bleibt und eine Vielzahl verschiedener philosophischen Sichtweisen zulässt.

Damit öffnet sie sich einerseits einer wesentlich größeren Zielguppe an Klienten, die nach alternativen Erklärungen suchen und gibt andererseits dem Therapeuten die Möglichkeit, sich neutral zu positionieren ohne sich einer bestimmten "Schule" oder einer spirituellen Lehrart verschreiben zu müssen.

Außerdem hat die moderne Reinkarnationstherapie einen engen Bezug zur modernen, systemisch geprägten Psychotherapie und gewinnt damit auch aus psychotherapeutischer Sicht deutlich an Seriosität und Erklärbarkeit.

Dieser moderne Ansatz hat das Ziel, der Reinkarnationstherapie einen seriösen Rahmen zu geben, in dem auch ein schulmedizinisch orientierter Therapeut sie vertreten kann ohne sich damit automatisch auf spirituelle Grundannahmen festschreiben zu müssen, die evtl. gegenläufig zu seiner sonstigen medizinischen oder therapeutischen Haltung wären.

Auf diesem offenen und neutralen Weg haben mittlerweile viele Therapeuten zur Reinkarnationstherapie gefunden, die eine solche Anwendung zuvor vielleicht aus Gründen der Unvereinbarkeit verschiedener therapeutischer Erklärungsmodelle abgelehnt hätten.





Klassische Ansätze und ihre Grenzen

Viele klassische Ansätze der Reinkarnationstherapie erklären die Mechanismen von Wiedergeburt und Karma auf eine recht simple Weise, was vielen Klienten zu oberflächlich erscheint, da sich einige Ansätze aus logischer Sicht recht einfach kritisieren lassen und nur wenig Stichhaltigkeit bieten.
Hier sind heute Alternativen gefragt, die dem Einzelnen erlauben, sich eine eigene Meinung zu bilden ohne dass er sich einem bestimmten Erklärungssystem verpflichten muss..

Um dies zu ermöglichen sollte ein Reinkarnationstherapeut in der Lage sein, seinen Klienten eine ganze Reihe verschiedener Theorien anzubieten, in denen sie sich wiederfinden können.

Der Buddhismus, der Hinduismus und der Jainismus als ursprüngliche Religionen, die die Lehren der Wiedergeburt vertreten bieten ebenso unterschiedliche Ansätze wie moderne Ressonanztheorien wie beispielsweise die Theorien vom kollektiven Unbewussten nach C.G. Jung bzw. dem morphogenetischen Feld wie es Rupert Sheldrake beschreibt.

Schon allein die Betrachtung dieser verschiedenen Ansätze zeigt, dass jeder einzelne einen ganz eigenen Reiz besitzt und jeder, der sich damit beschäftigt wird schnell erkennen, dass der eine oder andere Ansatz für ihn persönlich plausibler wirkt, während andere wiederum vielleicht etwas fremd oder unrealistisch wirken. Interessanter Weise tendieren verschiedene Menschen zu verschiedenen Erklärungsmodellen und schon das zeigt, dass die Reinkarnationstherapie eine gewisse Offenheit braucht, um den Bedürfnissen der unterschiedlichen Klienten gerecht zu werden.

Auch wenn der Therapeut für sich selbst eine Meinung gefunden hat, die er für die richtige hält, sollte er doch auch immer seinen Klienten die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild von den Erklärungsmöglichkeiten der Reinkarnationstherapie zu machen.

Denn letztenedes steht eines fest: Einen abschließenden Beweis dafür, welcher Ansatz der Richtige ist und wie genau Karma wirkt hat noch niemand erbringen können. Schon deshalb sollte ein seriöser Therapeut offen für alternative Meinungen und Ideen bleiben. Damit sichert er seine Glaubwürdigkeit seinen Klienten gegenüber und läuft auch nicht Gefahr, als unseriöser Spititualist angesehen zu werden sondern kann seine Tätigkeit jederzeit auch vor kritischen Publikum vertreten.





Reinkarnationstherapie und Psychotherapie

Die moderne Reinkarnationstherapie ist als eigenständige Therapiemethode in der Psychotherapie einsetzbar, da sie auch Erklärungsansätze bietet, die ganz unabhängig von Wiedergeburt und Karma Bestand haben.

Vergleichbar mit der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) nach Hanscarl Leuner kann die Reinkarnationstherapie auch als Symboldrama gesehen werden - eine Vorgehensweise, bei der das Unterbewusstsein die Möglichkeit erhält, vorhandene Probleme in Form einer fiktiven Geschichte darzustellen und sie auch in diesem Rahmen aufzulösen.

Auch wenn dieser Ansatz aus spiritueller Sicht von vielen Reinkarnationstherapeuten als zu oberflächlich und wissenschaftlich angesehen wird, , stellt er doch eine wichtige Brücke zur schulmedizinischen Psychotherapie dar und erlaubt es auch weniger spirituell orientierten Therapeuten guten Gewissens mit einer solchen Methode zu arbeiten.

Dieser Ansatz stellt ebenso eine Brücke zur Hypnotherapie Milton Ericksons dar, in der Klienten desöfteren in nicht reale Situationen geführt werden, in denen sie Probleme leichter lösen können.

Zudem ist die Reinkarnationstherapie auch aus tiefenpsychologischer Sicht interessant, da die in der Rückführung gesehenen Bilder und Zusammenhänge auch sehr gut als Symbole deutbar sind und damit einen interessanten Aufschluss über tiefgreifende innere Prozesse des Klienten geben können.





Muss der Therapeut an Reinkarnation glauben?

Diese Frage behandeln wir im Artikel Muss ein Reinkarnationstherapeut an Wiedergeburt glauben.